Gebäude vor den 1990er Jahren enthalten fast immer gefährliche Schadstoffe. Als zertifizierter Fachbetrieb erkennen, entfernen und entsorgen wir diese Gefahrstoffe fachgerecht.
Asbest (TRGS 519), unsere Kernkompetenz
Asbest ist der häufigste und gefährlichste Schadstoff in Altbauten. Er steckt in:
- Fassadenplatten (Eternit) und Wellplatten
- Dacheindeckungen und Schornsteinrohre
- Bodenbelägen (Floor-Flex-Platten, Vinyl-Asbest)
- Rohrleitungen und Isolierungen
- Fensterkitt und Spachtelmassen
- Brandschutzverkleidungen
- Blumenkästen und Pflanzgefäße aus Asbestzement
Alte Mineralwolle und KMF (TRGS 521)
Künstliche Mineralfasern vor 1996 sind krebserzeugend und erfordern besondere Schutzmaßnahmen. Häufig zu finden in:
- Zwischendecken und Hohlräumen
- Rohrisolierungen und Ummantelungen
- Fassadendämmungen und Heizungskellern
PCB, polychlorierte Biphenyle
PCB wurde bis in die 1980er Jahre massiv verbaut und ist hochgiftig:
- Fugenmassen in Betonbauten (Plattenbau)
- Dichtungsbahnen und Dehnungsfugen
- Deckenplatten, Kondensatoren und Transformatoren
PAK, polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe
PAK sind extrem gesundheitsschädlich und stecken in Teerpappe, Bitumenbahnen, Parkettkleber und Dachpappen vor 1970. Besonders gefährlich beim Erhitzen, daher mit kontrollierten Sicherheitsmaßnahmen.
Bleihaltige Anstriche und weitere Schadstoffe
- Blei in alten Farben an Heizkörpern, Fenstern, Geländern und Fassaden
- Holzschutzmittel (PCP, Lindan) in Dachstühlen und Holzbalken
- Schwermetalle (Cadmium, Chrom VI) in Farben und Beschichtungen
- Formaldehyd in Spanplatten und alten Dämmstoffen
- Dioxine in chlorhaltigen Baustoffen
- Quecksilber in alten Messgeräten und Schaltern
- Lösemittel, Kunstharzestrich mit Styrol, Teer und Pech