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Sanierung eines Asbestdachs auf rotem Hubsteiger mit Vollschutz und Atemschutz

Asbestsanierung nach TRGS 519 und TRGS 521

Sachkundige Asbestsanierung nach TRGS 519 und Mineralwollsanierung nach TRGS 521. Wir identifizieren, entfernen und entsorgen fachgerecht, mit Unterdruckhaltung, Schleusen, Freimessung und vollständiger Dokumentation.

Worum es geht

Leistung 04

Asbest wurde bis 1993 in Deutschland weit verbreitet verbaut und ist heute das zentrale Problem bei Sanierung, Umbau und Abriss. Die Fasern sind mikroskopisch klein, krebserregend und bleiben nach dem Einatmen dauerhaft in der Lunge. Eigenhändiger Rückbau ist nicht nur gefährlich, sondern auch rechtlich nicht erlaubt.

Als nach TRGS 519 (Asbest) und TRGS 521 (Mineralwolle/KMF) zertifizierter Fachbetrieb führen wir den kompletten Prozess durch: Gefährdungsbeurteilung, Schwarz-Weiß-Bereich, Unterdruckhaltung mit HEPA-Filterung, Entsorgung über zugelassene Deponien und Freimessung durch ein akkreditiertes Labor. Am Ende erhalten Sie eine vollständige Dokumentation für Ihre Unterlagen.

Leistungsumfang

Was wir konkret für Sie tun

  • 01

    Dach und Fassade

    Wellplatten aus Asbestzement (Eternit), Fassadenverkleidungen, Dachpappen, Abdichtungsbahnen, Schornsteinrohre sowie Blumenkästen und Pflanzgefäße aus Asbestzement.

  • 02

    Innenausbau

    Leichtbauplatten (Heraklith, Sokalit), Decken- und Wandverkleidungen, Spachtelmassen, Fliesenkleber und Fensterkitt aus den Baujahren bis 1993.

  • 03

    Bodenbeläge

    Vinyl-Asbest-Platten, Flex-Platten, Cushion-Vinyl und Asbestkleber, siehe auch Detailseite Asbest im Bodenbelag.

  • 04

    Technische Anlagen

    Nachtspeicheröfen, Isolierungen an Heizungsrohren, Lüftungskanäle und Brandschutzverkleidungen.

  • 05

    Mineralwolle / KMF

    Künstliche Mineralfasern vor 1996 sind krebserzeugend. Sanierung nach TRGS 521 mit staubfreier Entnahme und Sondermüll-Entsorgung.

  • 06

    Dokumentation und Freimessung

    Akkreditierte Raumluftmessung, behördliche Anmeldung, Entsorgungsnachweise und Freigabebescheinigung für Ihre Unterlagen.

Ablauf

So laufen wir die Baustelle durch

Klarer Ablauf vom ersten Gespräch bis zur sauberen Übergabe.

  1. 01

    Identifikation und Probenahme

    Verdächtige Materialien werden durch Fachleute beprobt und im Labor analysiert. Eigene Sichtprüfung ist nicht ausreichend.

  2. 02

    Sanierungskonzept

    Gefährdungsbeurteilung, Schadstoffdeklaration, behördliche Anmeldung beim Gewerbeaufsichtsamt, Zeit- und Ablaufplan.

  3. 03

    Fachgerechte Entfernung

    Schwarz-Weiß-Bereich mit Schleusen, Unterdruckanlage mit HEPA-Filter H13/H14, Vollschutz mit Atemschutz P3, kontinuierliche Luftüberwachung.

  4. 04

    Entsorgung

    Doppelt versiegelte, gekennzeichnete Säcke, Transport über zugelassene Entsorger, Endlagerung auf zertifizierter Asbestdeponie mit Wiegeschein.

  5. 05

    Freimessung

    Raumluftmessung durch akkreditiertes Labor. Erst nach erfolgreicher Freigabe wird der Bereich wieder frei genutzt. Freigabebescheinigung für das Bauamt.

Zertifizierungen

Unsere Zulassungen und Sachkundenachweise

Als zertifiziertes und behördlich zugelassenes Fachunternehmen für Schadstoffsanierung sind wir Ihre erste Adresse, wenn es um den sicheren Umgang mit gefährlichen Baustoffen geht. Viele Abbruchunternehmen dürfen diese Arbeiten nicht durchführen, wir schon.

  • TRGS 519 zertifiziert: Sachkundenachweis für Asbestsanierung
  • TRGS 521 zertifiziert: Berechtigung für alte Mineralwolle und KMF
  • TRGS 520: Sachkunde für Entsorgungsvorschriften
  • Behördlich zugelassen für Schadstoffsanierung in Niedersachsen
  • Entsorgungsfachbetrieb nach Kreislaufwirtschaftsgesetz
  • Sachkundige Mitarbeiter mit regelmäßigen Fortbildungen
  • Zertifizierte Schutzausrüstung und Messtechnik

Das heißt für Sie: Wir dürfen alle schadstoffbelasteten Arbeiten legal und fachgerecht durchführen, mit vollständiger Dokumentation und Haftung.

Schadstoffe

Welche Schadstoffe wir sanieren

Gebäude vor den 1990er Jahren enthalten fast immer gefährliche Schadstoffe. Als zertifizierter Fachbetrieb erkennen, entfernen und entsorgen wir diese Gefahrstoffe fachgerecht.

Asbest (TRGS 519), unsere Kernkompetenz

Asbest ist der häufigste und gefährlichste Schadstoff in Altbauten. Er steckt in:

  • Fassadenplatten (Eternit) und Wellplatten
  • Dacheindeckungen und Schornsteinrohre
  • Bodenbelägen (Floor-Flex-Platten, Vinyl-Asbest)
  • Rohrleitungen und Isolierungen
  • Fensterkitt und Spachtelmassen
  • Brandschutzverkleidungen
  • Blumenkästen und Pflanzgefäße aus Asbestzement

Alte Mineralwolle und KMF (TRGS 521)

Künstliche Mineralfasern vor 1996 sind krebserzeugend und erfordern besondere Schutzmaßnahmen. Häufig zu finden in:

  • Zwischendecken und Hohlräumen
  • Rohrisolierungen und Ummantelungen
  • Fassadendämmungen und Heizungskellern

PCB, polychlorierte Biphenyle

PCB wurde bis in die 1980er Jahre massiv verbaut und ist hochgiftig:

  • Fugenmassen in Betonbauten (Plattenbau)
  • Dichtungsbahnen und Dehnungsfugen
  • Deckenplatten, Kondensatoren und Transformatoren

PAK, polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe

PAK sind extrem gesundheitsschädlich und stecken in Teerpappe, Bitumenbahnen, Parkettkleber und Dachpappen vor 1970. Besonders gefährlich beim Erhitzen, daher mit kontrollierten Sicherheitsmaßnahmen.

Bleihaltige Anstriche und weitere Schadstoffe

  • Blei in alten Farben an Heizkörpern, Fenstern, Geländern und Fassaden
  • Holzschutzmittel (PCP, Lindan) in Dachstühlen und Holzbalken
  • Schwermetalle (Cadmium, Chrom VI) in Farben und Beschichtungen
  • Formaldehyd in Spanplatten und alten Dämmstoffen
  • Dioxine in chlorhaltigen Baustoffen
  • Quecksilber in alten Messgeräten und Schaltern
  • Lösemittel, Kunstharzestrich mit Styrol, Teer und Pech

Vergleich

Zertifizierter Fachbetrieb vs. nicht zugelassener Betrieb

Wer ohne Zertifizierung Asbest, PCB oder andere Gefahrstoffe entfernt, macht sich strafbar. Der Auftraggeber haftet mit. Diese Übersicht zeigt den Unterschied:

Nicht zertifizierte Betriebe

  • Dürfen Schadstoffe nicht legal entfernen
  • Keine Sachkunde und kein Versicherungsschutz
  • Gefährdung von Mitarbeitern und Anwohnern
  • Hohe Bußgelder und Baustillstand drohen
  • Keine gültigen Entsorgungsnachweise

Bullworker-Tiefbau

  • Behördlich zugelassen für alle Schadstoffsanierungen
  • Sachkundige Mitarbeiter mit TRGS-Zertifizierung
  • Vollständiger Versicherungsschutz
  • Rechtssichere Durchführung und Dokumentation
  • Gültige Entsorgungsnachweise und Freimessungsprotokolle

Technik

Schutzausrüstung und Spezialtechnik

Schadstoffsanierung verlangt Spezialausrüstung, die ein normaler Handwerker nicht hat. Wir kommen mit:

  • Unterdruckanlagen mit HEPA-Filtern H13 und H14
  • 3-Kammer-Personenschleusen und Schwarz-Weiß-Bereich
  • Vollschutzanzüge und Atemschutz P3
  • Messgeräte für Fasern und Schadstoffe
  • Staubsauger der Klasse H für asbesthaltige Materialien
  • Abschottungsmaterial: PE-Folien, Klebebänder, Schleusen
  • Doppelt versiegelte Asbestsäcke und gekennzeichnete Transportbehälter

Sicherheit

Sicherheit geht vor, jede Baustelle bekommt ein eigenes Konzept

Die Sicherheit aller Beteiligten ist zentral. Für jede Sanierung erstellen wir ein individuelles Sicherheitskonzept:

  • Gefährdungsbeurteilung vor Arbeitsbeginn
  • Behördliche Anmeldung mindestens 7 Tage vor Start
  • Komplette Absperrung des Gefahrenbereichs
  • Persönliche Schutzausrüstung für jeden Mitarbeiter
  • Schutz angrenzender Räume vor Faserkontamination
  • Kontinuierliche Luftüberwachung während der Sanierung
  • Freimessung durch akkreditiertes Labor vor Wiedernutzung

Kosten

Was kostet eine Asbestsanierung?

Eine pauschale Antwort gibt es nicht, jedes Objekt ist anders. Folgende Faktoren spielen eine Rolle:

  • Art und Menge des Schadstoffs: Asbest, KMF, PCB oder PAK haben unterschiedliche Aufwände
  • Faserbindung: Schwach gebundene Materialien sind aufwendiger
  • Zugänglichkeit: Enge Räume und mehrstöckige Gebäude erfordern Spezialausrüstung
  • Freimessung und Labor: Raumluftmessung durch akkreditiertes Labor kostet extra
  • Entsorgungsmenge: Sondermüll-Entsorgung über zugelassene Deponien
  • Behördliche Anmeldung: Aufwand variiert je nach Gemeinde

Richtwerte: Eine kleine Dachsanierung liegt oft bei 3.000 bis 8.000 Euro, ein Bodenbelag mit Trägerpappe bei 40 bis 100 Euro pro Quadratmeter. Nach Besichtigung und Probenahme erhalten Sie ein verbindliches Festpreis-Angebot.

Einsatzgebiet

Wo wir für Sie im Einsatz sind

Von Winsen (Aller) und Wietze aus sind wir schnell bei Ihnen. Einsatzgebiet für zertifizierte Schadstoffsanierung:

  • Hannover und Umland
  • Celle und Landkreis Celle
  • Heidekreis: Walsrode, Soltau, Bad Fallingbostel, Bergen
  • Hildesheim und Umgebung

Für größere Schadstoffsanierungen sind wir auch überregional im Einsatz.

Galerie

Schwarz-Weiss-Bereich und Unterdruckanlage im Einsatz

  • Unterdruckanlage mit gruener Schutzplane vor Buerogebaeude waehrend Asbestsanierung
  • Unterdruckanlage mit Container-Rampe und Big-Bags fuer Asbestabfaelle
  • Sperrzonen-Eingang Buerogebaeude mit Verbotsschild waehrend Schadstoffsanierung

Fragen & Antworten

Häufige Fragen zu dieser Leistung

  • Woran erkenne ich, ob in meinem Haus Asbest verbaut ist?

    Wurde das Gebäude vor 1993 gebaut, ist Asbest wahrscheinlich, besonders in Dach, Fassade, Bodenbelag und Rohrisolierung. Eindeutig feststellen lässt sich das nur über eine Materialprobe und Laboranalyse. Wir koordinieren die Probenahme für Sie.

  • Was kostet eine Asbestsanierung?

    Die Kosten hängen von Art und Menge ab. Eine kleine Dachsanierung liegt oft bei 3.000 bis 8.000 Euro, ein Bodenbelag mit Trageplatte bei 40 bis 100 Euro pro Quadratmeter. Nach Besichtigung und Probenahme erhalten Sie ein verbindliches Festpreis-Angebot.

  • Wie lange dauert eine Asbestsanierung?

    Eine kleine Sanierung ist in 2 bis 3 Tagen fertig, größere Projekte dauern 1 bis 3 Wochen. Die Freimessung durch das Labor läuft parallel, die Freigabe liegt meist binnen 48 Stunden vor.

  • Brauche ich eine Genehmigung?

    Ja. Asbestsanierungen sind beim Gewerbeaufsichtsamt anmeldepflichtig. Als zugelassener Fachbetrieb übernehmen wir die komplette Anmeldung und Behördenkommunikation.

  • Darf ich Asbestplatten selbst vom Dach nehmen?

    Nein. Selbst bei festgebundenem Asbest dürfen Privatleute keine größeren Mengen entfernen, und für Arbeiten an Gebäuden ist die Sachkunde nach TRGS 519 vorgeschrieben. Eigenarbeit ist verboten und setzt Fasern frei.

  • Was ist der Unterschied zwischen TRGS 519 und TRGS 521?

    TRGS 519 regelt den Umgang mit Asbest, TRGS 521 den mit künstlicher Mineralwolle (KMF) vor 1996. Beide Stoffe sind krebserregend, beide erfordern Sachkunde und Schutzausrüstung. Wir sind für beide zertifiziert.

Nächster Schritt

Ihre Baustelle.
Unsere Verantwortung.

Kostenlose Vor-Ort-Besichtigung und verbindliches Angebot innerhalb einer Woche.